Henrik Wiese

Flötist • Synästhetiker


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Biographie

Deutsch

    Der deutsche Flötist Henrik Wiese entstammt einer Hamburger Kaufmannsfamilie und wurde 1971 in Wien geboren. Seine künstlerische Ausbildung genoß er bei Ingrid Koch-Dörnbrak und Paul Meisen. Außerdem absolvierte er ein Studium der Indogermanistik, Allgemeinen Sprachwissenschaft und Musikwissenschaft in München. Henrik Wiese wurde bei Wettbewerben mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, so u. a. beim Deutschen Musikwettbewerb (1995), bei den internationalen Wettbewerben in Kobe/Japan (1997), Markneukirchen/Deutschland (1998), Odense/Dänemark (1998) und beim renommierten ARD-Wettbewerb in München (2000).

    Als Substitut hat er während seines Studiums Orchestererfahrung bei den Münchner Philharmonikern unter Sergiu Celibidache sammeln dürfen. Von 1995 bis 2006 war er Soloflötist an der Bayerischen Staatsoper unter GMD Zubin Mehta. In diese Zeit fällt auch eine DVD-Aufnahme der 4. Sinfonie von Brahms unter Carlos Kleiber, auf der Henrik Wiese zu hören und zu sehen ist. Seit 2006 ist Henrik Wiese Soloflötist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Chefdirigent Mariss Jansons.

    Henrik Wiese ist Synästhetiker, d. h. er hört Farben. Diese seltene Gabe der Natur ist für ihn eine wichtige Inspirationsquelle seiner künstlerischen Tätigkeit. (Die Hintergrundfarben dieser Website entsprechen in etwa seinen Synästhesien bei einer C-Dur-Tonleiter.) Solokonzerte spielte Henrik Wiese nicht nur mit dem Bayerischen Staatsorchester und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, sondern beispielsweise auch mit dem Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin, der Radiophilharmonie der NDR Hannover, der Polnischen Kammerphilharmonie, dem Prager Kammerorchester oder dem Münchner Kammerorchester. Im Sommer 2011 war Henrik Wiese Artist in Residence bei der Bach-Woche in Ansbach, im Herbst 2011 war er zum zweiten Male auf einer Indien-Tournee. Seine breitgefächerte künstlerische Tätigkeit ist vor allem im Bereich der Kammermusik durch mehrere CD-Aufnahmen dokumentiert. Bald wird seine neue CD mit Werken von Carl Reinecke erscheinen.

    Neben der modernen Böhmflöte spielt Henrik Wiese auch Traversflöte und ist auf diesem Instrument in der Accademia giocosa, einem Spezialensemble für Alte Musik, zu hören.

    Henrik Wiese gibt seine künstlerische Erfahrung in der Orchesterakademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks an Studenten weiter. Außerdem gab er Meisterkurse in Kopenhagen/Dänemark, Mondoñedo/Spanien, Villa de Leyva/Kolumbien, Oneonta/USA, Shanghai/China und Weikersheim/Deutschland sowie Meisterklassen in diversen Ländern (vor allem aber in Japan). In speziellen Workshops vermittelt er das Schreiben von klassischen Kadenzen und entwickelt das intonatorische Hören.

    Sein wissenschaftliches Interesse zeigt sich in seiner umfangreichen herausgeberischen Tätigkeit für namhafte Verlage. Sein Hauptinteresse liegt dabei allgemein in den Werken Mozarts, des Bach-Schülers Johann Philipp Kirnberger und des Leipziger Gewandhaus-Kapellmeisters Carl Reinecke. Derzeit erarbeitet er eine Ausgabe von Mozarts Großer g-Moll-Sinfonie KV 550 für Breikopf & Härtel.

    Nach diversen, auch sprachwissenschaftlichen Publikationen, widmet sich Henrik Wiese nun seiner Doktorarbeit zum Thema "Notation in Mozart-Autographen".

English

    Flautist Henrik Wiese is descended from a merchant's family from the city of Hamburg, but he was born in Vienna in 1971. He received his musical education from Ingrid Koch-Dörnbrak and Paul Meisen. In addition he took his degree in Indo-European and general linguistics as well as in musicology at the Ludwig Maximilians university in Munich. Henrik Wiese won prizes in several competitions, such as in the German National Music Competition (1995), and in the international competitions of the city of Kobe/Japan (1997), Markneukirchen/Germany (1998), Odense/Denmark (1998), and Munich/Germany (2000).

    As a substitute he gathered first experience in orchestra playing at Munich Philharmonic Orchestra and their former chief conductor Sergiu Celebidache. From 1995 to 2006 he was principal flautist at Bavarian State Opera in Munich (chief conductor Zubin Mehta). Since 2006 Henrik Wiese is principal flautist at Bavarian Radio Symphony Orchestra (chief conductor Mariss Jansons).

    Henrik Wiese is a synesthete, e. g. he hears colours. The rare gift of nature is an important source of musical inspiration to him. He played flute concertos not only with the Bavarian State Opera Orchestra and the Bavarian Radio Symphony Orchestra, but also with the Radio Symphony Orchestra Berlin, Radio Philharmonic Orchestra Hanover, Polish Chamber Philharmony, Prague Chamber Orchestra, and Munich Chamber Orchestra. In summer 2011 Henrik Wiese was artist in residence at the prestigious Bach festival in Ansbach/Germany. In autumn 2011 he was for the second time on tour in India. His widespread musical activity is particularly established by chamber music recordings.

    Besides the modern Boehm flute Henrik Wiese plays the baroque Traverso flute, too. With this instrument he can be heard in L'accadémia giocosa.

Über Henrik Wiese (Auswahl)

Zeitungen & Zeitschriften

  • "Farbenrausch und Analytik" in: Süddeutsche Zeitung, 26. Februar 2014 (Jg. 70, Nr. 47, S. R18).
  • "Henrik Wiese. Autodidact met een brede interesse" in: FLUIT, 2014/1, S. 23–24 (auf Niederländisch).
  • "Zwei leben für ein Orchester" in: BRKlassik 3/2009
  • "Orchestermusiker im Fokus" in: Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Programmheft 20./21. Dezember 2007, S. 23-25.
  • Pipers, August 2006, S. 84-87 (auf Japanisch).
  • "German musician's take on Mozart comes to town" in: The Charleston Gazette, 27. März 2003.
  • Pipers, Dezember 2001, S. 12-17 (auf Japanisch).
  • Band Journal, Oktober 1999, S. 4-5 (auf Japanisch).
  • "Karrierestart mit 'Dornröschen'" in: WELT am SONNTAG, 3. September 1995.

Lexika

  • Alain Pâris: Klassische Musik im 20. Jahrhundert. dtv. München 1997.
  • International Who's Who In Music And Musician's Directory. Cambridge 1998/1999.
  • Kürschners Deutscher Musik-Kalender. Saur Verlag. München 2002

Radio

  • KlassikPlus vom 12. Mai 2013 auf BR Klassik. Fridemann Leipold im Gespräch mit Henrik Wiese.
  • Pausenzeichen vom 8. Februar 2013 auf BR-Klassik. Gespräch zwischen Julia Schölzel und Henrik Wiese über Synästhesien und Carl Nielsens Flötenkonzert anlässlich meines Konzerts mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Herbert Blomstedt im Februar 2013.

Diskographie

  • Mieczysław Weinberg, Chamber music for Woodwinds. Twelve Miniatures for Flute and Piano op. 29, Trio for Flute, Viola and Harp 127, Sonata for Clarinet and Piano op. 28, Sonata for Bassoon and Piano op. 133. Elisaveta Blumina (piano), Henrik Wiese (flute), Wenzel Fuchs (clarinet), Mathias Baier (bassoon), Nimrod Guez (viola) and Uta Jungwirth (harp). Recorded in 2009 and 2010 in Siemensvilla Berlin. CPO 777 630-2.
  • Bach - Violin and Voice. Hilary Hahn (Violine), Matthias Goerne (Bariton), Christine Schäfer (Sopran), Münchner Kammerorchester und Alexander Liebreich (Dirigent). Track 7: "Ja, ja, ich halte meinen Jesum feste" aus der Kantate BWV 157 für Bariton, Violine, Flöte und B.c. Aufgenommen 2009 in der Himmelfahrtskirche München. Deutsche Grammaphon UCCG-1466 (0028947780922).
  • Johann Sebastian Bach, Der Streit zwischen Phoebus und Pan BWV 201. Münchner Bach-Chor, Bach Collegium München und Hansjörg Albrecht (Dirigent). Track 2: Adagio für Flöte und Streicher aus dem Oster-Oratorium BWV 249. Henrik Wiese (Flöte). Aufgenommen 2007 im Studio 1 des BR. Oehms Classics OC 914.
  • Akzente. Gitarren Impressionen. Track 14 und 15: Astor Piazzolla, "Bordel 1900" und "Café 1930" aus Histoire du Tango. Pia Grees (Gitarre) und Henrik Wiese (Flöte). Dynaudio Musik Collection Vol. 1 (27000 68003).
  • Wolfgang Amadeus Mozart, Klavierkonzert Es-Dur KV 456 und Sinfonie g-Moll KV 550 für Klavier, Flöte, Violine und Violoncello arrangiert von Johann Nepomuk Hummel. Fumiko Shiraga (Klavier), Henrik Wiese (Flöte), Peter Clemente (Violine) und Tibor Bényi (Violoncello). Aufgenommen im Juni 2006 im Bavaria-Studio München. BIS CD-1567 DIGITAL.
  • Wolfgang Amadeus Mozart, Klavierkonzerte D-Dur KV 537 und Es-Dur KV 482 für Klavier, Flöte, Violine und Violoncello arrangiert von Johann Nepomuk Hummel. Fumiko Shiraga (Klavier), Henrik Wiese (Flöte), Peter Clemente (Violine) und Tibor Bényi (Violoncello). Aufgenommen im Juni 2005 im Bavaria-Studio München. BIS CD-1537 DIGITAL.
  • Wolfgang Amadeus Mozart, Klavierkonzerte Es-Dur KV 365 und c-Moll KV 491 für Klavier, Flöte, Violine und Violoncello arrangiert von Johann Nepomuk Hummel. Fumiko Shiraga (Klavier), Henrik Wiese (Flöte), Peter Clemente (Violine) und Tibor Bényi (Violoncello). Aufgenommen im Juni 2004 im Bavaria-Studio München. BIS CD-1237 DIGITAL.
  • Wolfgang Amadeus Mozart, Klavierkonzerte d-Moll KV 466 und C-Dur KV 503 für Klavier, Flöte, Violine und Violoncello arrangiert von Johann Nepomuk Hummel. Fumiko Shiraga (Klavier), Henrik Wiese (Flöte), Peter Clemente (Violine) und Tibor Bényi (Violoncello). Aufgenommen im Juni 2003 im Bavaria-Studio München. BIS CD-1147 DIGITAL.
  • Richard Strauß, Music for Wind Instruments Vol. 2, Suite op. 4, Serenade op. 7, Sonatina "Aus der Werkstatt eines Invaliden" F-Dur. Henrik Wiese und Julie Stewart (Flöte), Ingo Goritzki und Annette Schütz (Oboe), Ulf Rodenhäuser und Tim Kieselhofer (Klarinette), Radovan Vlatkovic, Traianos Eleftheriades, Hubert Renner und Andreas Stopfnek (Horn), Dag Jensen und Matthias Rácz (Fagott) und Kumiko Maruyama (Kontrafagott). Augenommen im April 2002 in der Fürstlichen Reitbahn Bad Arolsen. Dabringhaus und Grimm (MDG 304 1173-2).
  • Flötensonaten von Johann Philipp Kirnberger (Sonate Nr. 3 es-Moll, Sonate Nr. 9 g-Moll, Musicalischer Circul), Johann Sebastian Bach (Sonate D-Dur BWV 1028 bearbeitet für Flöte und obligates Cembalo), Carl Philipp Emanuell Bach (Sonate D-Dur H. 505), Georg Friedrich Händel (Sonate G-Dur op. I/5 HWV 363 b). Henrik Wiese (Flöte), Anikó Soltész (Cembalo) und Yves Savary (Violoncello). Aufgenommen 2001. Booklettext von Henrik Wiese. Ars Musici (AM 1374-2).
  • Carl Maria von Weber (Trio g-Moll op. 63), Franz Schubert (Variationen über "Trockne Blumen" D 802) und Felix Mendelssohn-Bartholdy (Trio d-Moll op. 49). Olaf Dreßler (Klavier), Henrik Wiese (Flöte) und Guido Schiefen (Violoncello). Aufgenommen 2001. ARTE NOVA (74321 91398 2)
  • Carl Stamitz (Violinkonzert in G-Dur), Franz Danzi (Variationen über "Là ci darem la mano" für Violoncello und Orchester) und Wolfgang Amadeus Mozart (Flötenkonzert in D-Dur KV 314). Friedemann Eichhorn (Violine und Dirigent), Alexander Hülshoff (Violoncello), Henrik Wiese (Flöte), Kurpfälzisches Kammerorchester Mannheim. Live-Aufnahme im Oktober 2000 im Rittersaal Schloß Mannheim. Diese CD ist nicht im Handel erhältlich.
  • J. S. Bach, Flötensonaten BWV 1030, 1032, 1034 und 1035 sowie Triosonate aus dem "Musikalischen Opfer" BWV 1079, bearbeitet für Flöte und obligates Cembalo. Henrik Wiese (Flöte), Anikó Soltész (Cembalo), Yves Savary (Violoncello). Aufgenommen 2000. Ars Musici (AM 1303-2).
  • W. A. Mozart, Flötenquartette KV 285, 285a, 285b und 298 sowie zeitgenössische Bearbeitungen der Ouvertüren zur "Entführung aus dem Serail" und zu "La clemenza di Tito". Henrik Wiese (Flöte), Artemis Quartett. Aufgenommen 1997. Ars Musici (AMP 5062-2).
  • Enjott Schneider, Kompositionen. Burkhard Jäckle und Henrik Wiese (Flöte), Seraphim Quartett. Track 14: "Die Sehnsucht meines Geo-Dreiecks", eine Berichterstattung für zwei Querflöten und Streichquartett (1984). Aufgenommen 1994 (?). Art Voice (4940).

Bibliographie

Kompositionen

  • Kadenzen

    J. Haydn, Trompetenkonzert Es-Dur Hob.VIIe:1.
    W. A. Mozart, Konzert für Flöte und Harfe KV 299 (2014).
    W. A. Mozart, Flötenkonzert G-Dur KV 313. Breitkopf & Härtel (EB 8644).
    W. A. Mozart, Flötenkonzert D-Dur KV 314. Breitkopf & Härtel (EB 8047).
    W. A. Mozart, Oboenkonzert C-Dur KV 314. Breitkopf & Härtel (EB 8048).
    W. A. Mozart, Andante C-Dur KV 315.
    Carl Stamitz, Flötenkonzert G-Dur op. 29.

  • Vervollständigungen und Rekonstruktionen
  • J. S. Bach, Vivace aus der Flötensonate A-Dur BWV 1032. CD-Aufnahme: Ars Musici (AM 1303-2)
    W. A. Mozart, Rondo für Horn und Orchester D-Dur KV 412. G. Henle Verlag (HN 701).
    Carl Reinecke, Flötenkonzert D-Dur op. 283, Schluß der Urfassung. Breitkopf & Härtel (PB 5393, OB 5393, EB 8735).

  • Bearbeitungen
  • J. S. Bach, Suite d-Moll BWV 1008 für Flöte solo.
    J. S. Bach, Sonate G-Dur BWV 1027/1039 für Flöte und obligates Cembalo (2011). Universal Edition (UE 35578).
    J. S. Bach, Sonate D-Dur BWV 1028 für Flöte und obligates Cembalo (2000). CD-Aufnahme: Ars Musici (AM 1374-2).
    J. S. Bach, Sonate D-Dur BWV 1028 für Flöte und obligates Cembalo (2012). Universal Edition (UE 35578).
    J. S. Bach, Sonate g-Moll BWV 1029 für Flöte und obligates Cembalo (2012). Universal Edition (UE 35578).
    J. S. Bach, Kanons aus dem Musikalischen Opfer BWV 1079 für Flöte, zwei Violinen und B.c. (2012).
    W. A. Mozart, Divertimento D-Dur KV 136 für Flöte, Violine, Viola und Basso.
    W. A. Mozart, Violinkonzert D-Dur KV 211 für Flöte statt Violine.
    W. A. Mozart, Klavierkonzert A-Dur KV 488 für Klavier, Flöte, Violine, Viola und Violoncello (2006).
    W. A. Mozart, Kanon C-Dur KV Anh. 191 (562c) für zwei Violinen, Viola und Basso (2012).
    W. A. Mozart, Così fan tutte KV 588 für zwei Flöten (2012). Universal Edition (UE 35245).
    M. Ravel, Pantomime aus Daphnis et Chloé für Flöte und Klavier (2011).
    R. Schumann, Märchenerzählungen op. 113 für Flöte und Klavier (2001).
    P. I. Tschaikowsky, Pas de six aus Schwanensee op. 20 für Flöte und Klavier (2011).
    R. Wagner, Vorspiel zu Lohengrin WWV 75 für acht Flöten, obligate Altflöte und Bassflöte ad libitum (2013).

Editionen

  • Wolfgang Amadeus Mozart, Hafner-Sinfonie KV 385 mit Marsch KV 408/2 (Urtext). Nach den Quellen herausgegeben von Henrik Wiese. Erschienen im April 2013. Breitkopf & Härtel (Partitur PB 5373, Stimmen OB 5373).
  • Anton Reicha, Bläserquintett in Es-Dur op. 88 Nr. 2. Nach den Quellen herausgegeben von Norbert Müllemann und Henrik Wiese. Erschienen im Januar 2011. G. Henle Verlag (Studienpartitur HN 9828, Stimmen HN 828).
  • Wolfgang Amadeus Mozart, Hornquintett in Es-Dur KV 407. Nach den Quellen herausgegeben von Norbert Müllemann und Henrik Wiese. Erschienen im Februar 2010. G. Henle Verlag (Studienpartitur HN 9826, Stimmen HN 826).
  • Wolfgang Amadeus Mozart, Oboenkonzert C-Dur KV 314. Nach den Quellen herausgegeben von Henrik Wiese, Klavierauszug von Jan Philip Schulze, Kadenzen von W. A. Mozart und Henrik Wiese. Breitkopf & Härtel (Klavierauszug EB 8048, Partitur (mit Faksimile) PB 5309, Stimmen OB 5309).
  • Wolfgang Amadeus Mozart, Flötenkonzert D-Dur KV 314. Nach den Quellen herausgegeben von Henrik Wiese, Klavierauszug von Jan Philip Schulze, Kadenzen von W. A. Mozart und Henrik Wiese. Erschienen im Juli 2009. Breitkopf & Härtel (Klavierauszug EB 8047, Partitur PB 5308, Stimmen OB 5308).
  • Johann Philipp Kirnberger, 10. Sonate in B-Dur und 5. Sonate in F-Dur für Flöte und Basso continuo. Nach den Quellen herausgegeben von Henrik Wiese, Continuo-Aussetzung von Wolfgang Kostujak. Erschienen im Juli 2008. Amadeus Verlag (BP 1584).
  • Wolfgang Amadeus Mozart, Sonate für Fagott und Violoncello (B.c.) in B-Dur KV 292. Nach den Quellen herausgegeben von Henrik Wiese, Generalbassaussetzung von Wolfgang Kostujak. Erschienen im Dezember 2007. G. Henle Verlag (HN 827).
  • Johann Philipp Kirnberger, 6. Sonate in G-Dur und Musicalischer Circul für Flöte und Basso continuo. Nach den Quellen herausgegeben von Henrik Wiese, Continuo-Aussetzung von Wolfgang Kostujak. Erschienen im November 2006. Amadeus Verlag (BP 1970).
  • Wolfgang Amadeus Mozart, Flötenkonzert G-Dur KV 313. Nach dem Erstdruck und mit Faksimile der Flötenstimme herausgegeben von Henrik Wiese, Klavierauszug von Jan Philip Schulze, Kadenzen von Moritz Fürstenau und Henrik Wiese. Erschienen im August 2006. Breitkopf & Härtel (Klavierauszug EB 8644, Partitur PB 5295, Stimmen OB 5295).
  • Johann Philipp Kirnberger, Sonate in C-Dur für Violoncello und Basso continuo. Nach den Quellen herausgegeben von Henrik Wiese, Continuo-Aussetzung von Wolfgang Kostujak. Erschienen im Mai 2006. Amadeus Verlag (BP 1918).
  • François Borne, Fantaisie brillante sur L'Africaine pour flûte et piano (1885). Urtext nach dem Erstdruck herausgegeben von Henrik Wiese. Erschienen im März 2006. Zimmermann Verlag Frankfurt (ZM 35270).
  • Wolfgang Amadeus Mozart, Serenade B-Dur KV 361 "Gran Partita" für zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Bassetthörner, vier Hörner, zwei Fagotte und Kontrabass. Urtext nach dem Autograph herausgegeben von Henrik Wiese. Erschienen im Dezember 2005 und Januar 2006. G. Henle Verlag (Partitur HN 9809, Stimmen HN 809).
  • Wolfgang Amadeus Mozart, Serenade Es-Dur KV 375 (Oktett) für je zwei Oboen, Klarinetten, Hörner und Fagotte. Nach dem Autograph herausgegeben von Henrik Wiese. Erschienen im Dezember 2005 und Januar 2006. G. Henle Verlag (Studienpartitur HN 9796, Stimmen HN 796).
  • Wolfgang Amadeus Mozart, Serenade Es-Dur KV 375 (Sextett) für je zwei Klarinetten, Hörner und Fagotte. Nach dem Autograph herausgegeben von Henrik Wiese. Erschienen im Dezember 2005 und im Januar 2006. G. Henle Verlag (Studienpartitur HN 9795, Stimmen HN 795).
  • Johann Philipp Kirnberger, Sonate in B-Dur aus "Vermischte Musikalien" (1769) für Oboe und Basso continuo. Nach den Quellen herausgegeben von Henrik Wiese, Continuo-Aussetzung von Wolfgang Kostujak. Erschienen im Dezember 2005. Amadeus Verlag (BP 1930).
  • Johann Philipp Kirnberger, 7. Sonate in G-Dur und 1. Sonate in C-Dur für Flöte und Basso continuo. Nach den Quellen herausgegeben von Henrik Wiese, Continuo-Aussetzung von Wolfgang Kostujak. Erschienen im Juni 2005. Amadeus Verlag (BP 1368).
  • Wolfgang Amadeus Mozart, Klarinettenquintett A-Dur KV 581 ("Stadler-Quintett") und Fragment eines Klarinettenquintetts B-Dur KV Anh. 91 (516c). Nach dem Erstdruck bzw. Autograph herausgegeben von Henrik Wiese. Erschienen im April 2005. G. Henle Verlag (Studienpartitur HN 9769, Stimmen HN 769).
  • Wolfgang Amadeus Mozart, Serenade c-Moll KV 388 für je zwei Oboen, Klarinetten, Hörner und Fagotte. Nach dem Autograph herausgegeben von Henrik Wiese. Erschienen im April 2005. G. Henle Verlag (Studienpartitur HN 9797, Stimmen HN 797).
  • Johann Philipp Kirnberger, 2. Sonate in C-Dur und 8. Sonate in G-Dur aus "Vermischte Musikalien" (1769) für Flöte und Basso continuo. Nach den Quellen herausgegeben von Henrik Wiese, Continuo-Aussetzung von Wolfgang Kostujak. Erschienen im Januar 2005. Amadeus Verlag (BP 1340).
  • Wolfgang Amadeus Mozart, Klarinettenkonzert in A-Dur KV 622 (Klavierauszug). Nach den Quellen herausgegeben von Henrik Wiese, Klavierauszug von Jan Philip Schulze. Erschienen im Dezember 2003. G. Henle Verlag (HN 729)
  • Carl Reinecke, Flötenkonzert D-Dur op. 283. Neuausgabe (Urtext) nach Autograph und Erstdruck herausgegeben von Henrik Wiese. Erschienen im Oktober 2003. Breitkopf & Härtel (Partitur PB 5393, Stimmen OB 5393, Klavierauszug EB 8735).
  • Johann Philipp Kirnberger, 9. Sonate in g-Moll und 4. Sonate in e-Moll für Flöte und Basso continuo nach den Quellen herausgegeben von Henrik Wiese, Continuo-Aussetzung von Roderick Shaw. Erschienen im Mai 2003. Amadeus Verlag (BP 1220).
  • Wolfgang Amadeus Mozart, Hornkonzert Nr. 4 in Es-Dur KV 495 (Klavierauszug, Solostimme im Mehrfarbendruck). Nach den Quellen herausgegeben von Henrik Wiese, Klavierauszug von Jan Philip Schulze, Kadenzen von Robert D. Levin. Erschienen im November 2002. G. Henle Verlag (HN 704).

  • Johann Philipp Kirnberger, 3. Sonate in es-Moll für Flöte und Basso continuo. Nach einer Handschrift herausgegeben von Henrik Wiese, Continuo-Aussetzung von Winfried Michel. Erschienen im Oktober 2002. Amadeus Verlag (BP 1218).
  • Wolfgang Amadeus Mozart, Ouvertüren zu "Die Entführung aus dem Serail" KV 384 und "La clemanza di Tito" KV 621 in einer zeitgenössischen Bearbeitung für Flöte und Streichquartett. Nach den Erstdrucken herausgegeben von Henrik Wiese. Erschienen im September 2002. Zimmermann Verlag Frankfurt (ZM 33910).
  • Wolfgang Amadeus Mozart, Hornkonzert Nr. 2 in Es-Dur KV 417 (Klavierauszug). Nach den Quellen herausgegeben von Henrik Wiese, Klavierauszug von Jan Philip Schulze. Erschienen 2002. G. Henle Verlag (HN 702).
  • Wolfgang Amadeus Mozart, Adagio und Rondo KV 617 für Glasharmonika (Klavier), Flöte, Oboe, Viola und Violoncello "Harmonikaquintett". Nach dem Autograph herausgegeben von Henrik Wiese. Erschienen 2001. G. Henle Verlag (Stimmen HN 677, Studienpartitur HN 9665).
  • Wolfgang Amadeus Mozart, Hornkonzert Nr. 1 in D-Dur KV 412/514 mit dem Süßmayr-Rondo und dem Rondo-Fragment (Klavierauszug). Nach den Autographen herausgegeben und das Rondo-Fragment ergänzt von Henrik Wiese, Klavierauszug von Jan Philip Schulze. Erschienen 2001. G. Henle Verlag (HN 701).
  • Wolfgang Amadeus Mozart, Hornkonzert Nr. 3 in Es-Dur KV 447 (Klavierauszug). Nach dem Autograph herausgegeben von Henrik Wiese, Klavierauszug von Jan Philip Schulze, Kadenzen von Robert D. Levin. Erschienen 2000/2013. Klavierauszug (G. Henle Verlag HN 703) sowie Partitur und Stimmen (Breitkopf & Härtel PB 15130 und OB 15130).
  • Antonio Vivaldi, Konzert für Flautino in C-Dur RV 443 (Klavierauszug). Nach dem Autograph herausgegeben von Henrik Wiese, Klavierauszug von Jan Philip Schulze. Erschienen 2000. G. Henle Verlag (HN 689)
  • Carl Maria von Weber, Trio für Flöte, Violoncello und Klavier in g-Moll op. 63 J 259. Urtext nach dem Autograph und Erstdruck herausgegeben von Henrik Wiese, Fingersatz von Klaus Schilde. Erschienen 2000. G. Henle Verlag (HN 687).
  • Wolfgang Amadeus Mozart, Andante für Flöte und Orchester C-Dur KV 315 (Urtext). Nach dem Autograph herausgegeben von Henrik Wiese, Klavierauszug von Jan Philip Schulze, Kadenzen von Robert D. Levin. Klavierauszug erschien 2000 im G. Henle Verlag HN 675. Dazugehörige Partitur und Stimmen erschienen im August 2005 bei Breitkopf & Härtel (Partitur PB 15101, Stimmen OB 15101, Studienpartitur PB 15104).
  • Wolfgang Amadeus Mozart, Flötenquartette (Urtext) Quartette für Flöte, Violine, Viola und Violoncello D-Dur KV 285, G-Dur KV 285a, C-Dur KV Anh. 171 (285b) und A-Dur KV 298. Nach den Autographen und Erstdrucken herausgegeben von Henrik Wiese. Erschienen 1998/1999. G. Henle Verlag (Studienpartitur HN 9635, Stimmen HN 635).

Musikwissenschaftliche Aufsätze

  • "Melusine, Undine, Regentrude. Studien zu den Märchengestalten op. 147 von Carl Reinecke"
    in Vorbereitung.
  • "Wie viele Fassungen schuf Mozart von seiner 'hafner=Musique' KV 385 und 408/2?"
    in: Mozart Studien. Bd. 22 (2013), S. 177–221.
  • "Die merkwürdige Leipziger Erstaufführung der Flötensonate op. 167 von Carl Reinecke"
    in: Sebastian Werr (Hg.): Tradition und Innovation im Holzblasinstrumentenbau des 19. Jahrhunderts. Augsburg 2012. S. 49-80.
  • Aktualisierte deutsche Fassung mit dem Titel "Die Leipziger Erstaufführung der Flötensonate op. 167 von Carl Reinecke"
    in: Flöte aktuell, Heft 4/2012, S. 14–29. Download.

    Koreanische Übersetzung in mehreren Teilen
    in: Flute & Flutist. Vol. 62 (August 2012), S. 40. Vol. 63 (Oktober 2012), S. 52–53. Vol. 64 (Dezember 2012), S. 44–46. Vol. 65 (März 2013), S. 58–60. Vol. 66 (Mai 2013), S. 70–73.

    Niederländische Übersetzung in drei Teilen:
    "De première in Leipzig van de fluitsonate op. 167 van Carl Reinecke"
    in: FLUIT 2012–4, S. 5–10. FLUIT 2013-1, S. 19–26. FLUIT 2013-2, S. 9–12. Der letzte Teil ist gekürzt.

  • "'Was ist schlimmer als eine Flöte?' - Stammt die abschätzige Bemerkung über die Flöte von Mozart?"
    in: Das Orchester. Jg. 57 (2009), Heft 10, S. 38-40.

    Koreanische Übersetzung
    in: Flute & Flutist. Vol. 51 (Oktober 2010), S. 50-53.

    Niederländische Übersetzung:
    "Mozart en het raadseltje 'Wat is erger dan een fluit?'"
    in: FLUIT 2011-2, S. 23-25.

    Unveränderter Wiederabdruck der deutschen Fassung unter dem Titel "Mozart und die Scherzfrage 'Was ist schlimmer als eine Flöte?'"
    in: Flöte aktuell, Heft 2/2012, S. 44–45. Download.

  • "Die posthumen Zeugnisse für Mozarts Abneigung gegen die Flöte"
    in: Mozart Studien. Bd. 18 (2009), S. 295-305. Download.

    Koreanische Übersetzung in mehreren Teilen
    in: Flute & Flutist. Vol. 53 (Februar 2011), S. 82. Vol. 54 (April 2011), S. 56–58. Vol. 55 (Juni 2011), S. 56-57.

    Unveränderter Wiederabdruck der deutschen Fassung
    in: Flöte aktuell, Heft 4/2011, S. 24–28. Download.

  • "Eine neue Quelle zu Mozarts Flötenquartett in C-Dur KV 285b"
    in: Mozart-Jahrbuch 2006. S. 393-408.
  • "Maximilian Schwedler und das ihm gewidmete Flötenkonzert op. 283 von Carl Reinecke"
    in: Flöte Aktuell, Heft 3/2003.

    Niederländische Übersetzung:
    "Maximilian Schwedler en het Fluitconcert op. 283 van Carl Reinecke"
    in: FLUIT 2004-2, S. 29-34.

    Französische Übersetzung (gekürzt):
    "Le Concerto pour flûte de Carl Reinecke"
    in: Traversières Magazine. Nr. 83 (April 2005), S. 29-32.

  • "Zur Entstehungsgeschichte der Flötenkonzerte"
    in: Mozart-Jahrbuch 1997. S. 149-156.

    Japanische Übersetzung
    in: Magazin der Japan Flutists Association, Heft 147 und 148.

  • "Quartett in G-Dur für Flöte, Violine, Viola und Basso KV 285a"
    in: Flöte Aktuell, "Mozarts Kammermusik für Flöte (4)", Heft 2/97.

  • "Quartett in D-Dur für Flöte, Violine, Viola und Basso und ein Exkurs über die Beziehung zwischen dem Flötenkonzert in G-Dur KV 313 und dem Andante in C-Dur KV 315"
    in: Flöte Aktuell, "Mozarts Kammermusik für Flöte (3)", Heft 1/97.
    (Dieser Beitrag ist in revidierter Fassung in den Essay im Mozart-Jahrbuch 1997 eingeflossen.)

  • "'Verschiedene Solo für die Violin, für das Violoncello, für die Viola di Gamba, für die Flautotrav:'"
    in: Flöte Aktuell, "Mozarts Kammermusik für Flöte (2)", Heft 1/97

  • "Adagio und Rondeau für Glasharmonika, Flöte, Oboe, Viola und Violoncello in C-Dur KV 617 ('Harmonikaquintett')"
    in: Flöte Aktuell, "Mozarts Kammermusik für Flöte (1)", Heft 4/96

Beiträge zu Lexika

  • "Konzerte für Blasinstrumente"
    in: Mozart-Lexikon. Laaber 2005. Seite 351-361.

Sprachwissenschaftliche Aufsätze

  • "Zur historischen Morphologie von lat. nōlī und nōlīte"
    in: Glotta 85 (2009). S. 264-273. Download.
  • "Zur Etymologie von lat. mulier 'Frau'"
    in: International Journal of Diachronic Linguistics and Linguistic Reconstruction (IJDL). Vol. 4/2 (2007). S. 159-184. Download.

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    Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Anbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seiten ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesem Inhalt distanziert. Für alle Links auf dieser Homepage gilt: Ich, Henrik Wiese, distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller verlinkten Seitenadressen auf meiner Homepage und mache mir diese Inhalte nicht zu eigen.