Mozarts Kammermusik für Flöte (2)

Sind uns die „Verschiedene Solo für die Violin, für das Violoncello, für die Viola di Gamba, für die Flautotrav:“ erhalten?

von Henrik Wiese

Wie zahlreichen Werken Mozarts aus seiner Kindheit wurden auch den verschiedenen Soli, die Leopold Mozart in das von ihm verfaßte Verzeichnis aller Werke seines Sohnes(1) eintrug, nie viel Interesse entgegengebracht. Alle Soli gelten als verloren, so daß wir auf der Suche nach Hinweisen über diese Soli fast ausschließlich auf die Briefe und Aufzeichnungen Leopold Mozarts angewiesen sind.
Zunächst einmal möchte ich klären, was der Begriff „Solo“ in diesem Zusammenhang umfaßt. Aus dem Kontext (dem Werkverzeichnis) ergibt sich, daß es sich hier sicherlich nur um eine Gattungsbezeichnung handeln kann. In diesem Sinne bezeichnet Solo „ein ausgefährtes Tonstück für ein durchgehends concertirendes Instrument, welches von einer Grundstimme begleitet wird.“(2) Daß es sich bei einem Solo aber auch um ein unbegleitetes Stück handeln kann, beweist z.B. das Titelblatt des Autographs der Sonaten und Partiten für Violine allein von J.S. Bach. Er schreibt „Sei Solo. Á Violino senza Basso accompagnato“ und bestätigt geradezu durch den Nachsatz „senza Basso“, daß es eine Doppeldeutigkeit des Worts „Solo“ gibt.

Leopold Mozart beläßt es hier in seinem Verzeichnis bei der schlichten Bezeichnung „Solo“; vielleicht nur aus Nachlässigkeit, denn das Verzeichnis kann nur als Konzept gelten (s.u.), oder, weil die „verschienen Solo“ teils „senza“ teils „col Basso“ sind. Die Suche nach Solowerken Mozarts sowohl „senza“ als auch „col Basso“ scheint jedenfalls schnell beendet zu sein: für die Viola da Gamba ist von Mozart kein einziges Werk überliefert, so daß man sich bis heute nicht dazu durchringen konnte, dieses verlorene, im Titel genannte „Solo“ mit einem eigenen Eintrag im Köchelverzeichnis zu würdigen. Es wird jedoch vermutet(3), es könnte für den Kurfürsten Maximilian III. Joseph(4) entstanden sein, der als ein hervoragender Gambist, Flötist und Komponist galt. „Der Wolfgangl muste gleich neben dem Churfürsten ein Stück auf der Tafel componiren, davon ihm S:e Durchleucht den Anfang oder idea von ein paar Tacte vorsang ...“ schrieb Leopold Mozart aus München am 10. November 1766 und hat damit vielleicht dasjenige Werk gemeint, wonach wir suchen.
Es wäre an der Zeit, auch das Gambensolo in das Köchelverzeichnis aufzunehmen. Die Eingliederung als KV 33C halte ich für unbedenklich.

Ebenso unbefriedigend ist die Suche nach einem Solo für Violoncello. Leopold ergänzt diesen Eintrag in das Werkverzeichnis mit dem Vermerk „- für den Fürsten zu Fürstenberg durchl“. Das vereinfacht die Datierung dieses unbekannten Werks, da die Familie Mozart auf ihrer großen Europareise zwölf Tage im Oktober 1766 in Donaueschingen verweilten und „täglich Musick beym Fürst von Fürstenberg“(5) machten. Nannerl und Wolfgang(6) erhielten übrigens als Dank jeder einen diamantenen Ring. Ähnlich bei dem Flötensolo. Es wurde „für den Herzog Louis v Wirtenberg d: in Lusana“(7) komponiert. Bevor die Mozarts nämlich in Donaueschingen Station machten, hatten sie sich bereden lassen, fünf Tage in Lausanne(8) zu bleiben. Sowohl die Soli für Violoncello und als auch die für Flöte gelten leider als verloren. Sie werden jedoch im Köchelverzeichnis (ab der 3. Auflage) ohne Incipits mit den Nummern KV 33a (Flöte) und KV 33b (Violoncello) erwähnt.

Über das Violinsolo ist bis heute gar nichts bekannt geworden. Es wird nur ein einziges Mal erwähnt, nämlich in Leopold Mozarts obengenannten Verzeichnis, und hat keinen Eintrag in das Köchelverzeichnis. Umso überraschender ist also, daß es im Köchelverzeichnis (ab der 3. Auflage) tatsächlich zwei Werke gibt, die man als „Violinsoli“ bezeichnen könnte. Es sind die beiden Sonaten KV 46d und 46e.
Um die Identität dieser beiden Sonaten mit dem, was Leopold Mozart als Violinsolo bezeichnet, zu beweisen, gilt es, die bislang ungeklärte Besetzung dieser Sonaten zu klären und sich etwas intensiver unter dem Aspekt der Chronologie mit dem nicht ganz unproblematischen „Verzeichniß“ aus Leopold Mozarts Hand zu beschäftigen.

Im Autograph steht keine Instrumentenangabe. Das untere System der beiden mit einer Akkolade zusammengefaßten Stimmen steht im Baßschlüssel, ist konsequent einstimmig und unbeziffert. Der Umfang der Baßstimme ist C bis e‘.
Die Melodiestimme steht im Violinschlüssel und hat einen Umfang von g bis d‘‘‘. Mozart verwendet „Doppelgriffe“, im letzten Takt vom Menuet II in KV 46e sogar einen dreistimmigen Akkord in weiter Lage (g-e‘-c‘‘). Daß es sich hierbei primär um eine Violinstimme handelt und nicht um die rechte Hand an einem Tasteninstrument, wird an verschiedenen Details deutlich: Mozart bevorzugt in den Mehrklängen die leeren Saiten der Violine (häufig g, aber auch d‘ und a‘). Der obengenannte dreistimmige Akkord sticht dabei besonders ins Auge. Er ist auf ein Tasteninstrument nur aufgeteilt auf beide Hände spielbar. In Takt 7 des Allegros von KV 46e ergibt sich für die Ausführung am Klavier ein Problem: Das g soll gleichzeitig oben als repetierendes Achtel und unten als Viertel gespielt werden. Außerdem gibt es keinen Grund dafür, daß Mozart in Takt 20 des Allegros von KV 46d das Schluß-c nicht durch die untere Oktave verstÄrkt - wie bei der Parallelstelle Takt 9 -, wenn dieses Werk tatsächlich für ein Tasteninstrument geschrieben wurde. Ein weiterer Aspekt ist die „fp“-Dynamik in den Menuetten. Sie kann als untypisch für das damalig vorherrschende Cembalo gelten.
Die beiden Sonaten können also mit Recht als Soli für Violine „col Basso“ gelten, bei der die Basso-Stimme ganz typisch nur „unterstützend“ und nicht konkurrierend gehalten ist.

Die Datierung des von Leopold Mozart angelegten Verzeichnisses der Werke W.A. Mozarts bis zur Vollendung seines 13. Lebensjahrs ist noch nicht endgültig geklärt. Als Eckdaten können grob der 27. Januar 1768 und der 26. Januar 1769 gelten, also die Zeit, in der Wolfgang zwölf Jahre alt war. Es stellt sich dann die Frage, ob die beiden Sonaten KV 46d und 46e , die mit 1. September 1768 datiert sind, vor der Anfertigung dieses Verzeichnisses komponiert wurden und somit eine Identifikation mit den darin aufgeführten Werken zulässig ist, oder ob sie erst danach entstanden sind.
Das Werkverzeichnis scheint mindestens in zwei Abschnitten geschrieben worden zu sein. Der erste Abschnitt endet bei Eintrag [33]: „Und nun die opera Buffa La Finta Semplice, die in der Original Spart 558 Seiten beträgt“.(9) Der zweite Abschnitt setzt fort mit „Überdas eine grosse Messe mit 4. Singstimmen, 2 Violinen 2 Hautb: 2 Violen 4 Clarinis Tymp: etc:“[34]. Nicht nur die sprachliche Gliederung durch „Und nun“ und „Überdas“ entsteht in dieser Auflistung eine Zweiteilung, sondern auch dadurch, daß Leopold Mozart die Werktitel ab der Nummer [34] nicht mehr unterstreicht und eine andere, breitere Feder benutzt.(10)
Die Identifikation der Werke dieses Verzeichnisses wirft in vielen Fällen immer noch große Probleme auf. Soweit man die Werke des ersten Teil identifizieren konnte, sind sie allesamt vor „La finta semplice“ entstanden. Da die Besetzung dieser „großen Messe“ [34] sehr ungewöhnlich ist, kann mit ihr nur KV 139 (47a) gemeint sein, die wahrscheinlich für die Einweihung der Waisenhauskirche am 7. Dezember 1768 gedacht war(11). Wie diese große Messe werden die beiden letzten Werke dieses Verzeichnisses [35 und 36] im Köchelverzeichnis (in der 6. Auflage als KV 47b und 47d) nach „La finta semplice“ geführt,(12) wenngleich ihre Identifikation noch nicht abschließend geklärt ist. Mir scheint die Einordnung des ersten Abschnitts am Ende des Wiener Aufenthalts plausibel in Verbindung mit dem sog. „Species Facti“ Leopold Mozarts, das dieser bei einer Audienz am 21. September 1768 Kaiser Joseph II. übergab.
Wolfgang hatte von Kaiser Joseph II. eine „Scrittura“ für eine italienische Opera buffa (La finta semplice) erhalten. Die Aufführung dieser Oper wurde durch Intrigen verhindert. Man warf den Mozarts vor, „nicht der Knab, sondern der Vater hat es gemacht.“(13) Daraufhin wandte sich Leopold Mozart mit dem „Species Facti“, einer Darstellung der Ereignisse aus Leopold Mozarts Sicht, an den Kaiser. Es liegt nahe, Leopold Mozart habe dieses „Species Facti“ durch eine Auflistung der Kompositionen dieses 12jährigen Wolfgangs abrunden wollen. Das Konzept dieser Auflistung ist dann später durch Leopold Mozart um drei weitere Einträge [34-36] ergänzt und fortgeführt worden.

Die Gliederung des ersten Abschnitts des Verzeichnisses ist leider weder chronologisch noch thematisch konsequent. Leopold Mozarts nennt zuerst (in chronologischer Reihenfolge) die Kompositionen, die seiner Zeit schon im Druck waren. Für Leopold Mozart mögen es die ersten ernstzunehmenden Kompositionen Wolfgangs gewesen sein. Es folgen im weiteren Einträge, die soweit nachvollziehbar eine gewisse Chronologie(14) herzustellen beabsichtigen, aber auch welche, die Gattungen zusammenfassen und damit jegliche Chronologie zerstören: Die „13 Synfonien à 2 Violin, 2 Hautb: 2 Corni Viola e Basso:“ sind innerhalb von ca. drei Jahren entstanden.
Ein weiteres Problem ist die Unvollständigkeit und Ungenauigkeit der Angaben. Die Sinfonie in D-Dur KV 45 hat neben der angegebenen Besetzung noch zusätzlich 2 Trompeten und Pauken(15) , die „Six Sonates“ KV 10-15 sind hier nur „pour le Clavecin avec l‘accomp: etc:“, also ohne genauere Beschreibung der Begleitinstrumente. Es fehlt die Motette „God is our Refuge“ (KV 20), die Wolfgang auf Wunsch dem British Museum in London komponierte und im Autograph schenkte.(16)

Die beiden Sonaten KV 46d und 46e sind datiert mit 1. September 1768. Gemäß ihrer Entstehungszeit sollten sie im ersten Abschnitt des Verzeichnisses genannt sein. Es besteht also kein Zweifel, daß es sich bei den „Violinsoli“ um diese beiden Sonaten handelt. Die Einordung in einen Gattungeintrag läßt die z.T. um zwei Jahre differierende Datierung der verschiedenen Soli anderer Instrumente zu. Es ist zudem unwahrscheinlich, daß Leopold Mozart die jüngsten Werke seines Sohnes in seinem Verzeichnis unberücksichtigt läßt, wenn er sich doch innerhalb eines Gattungseintrags an ältere Werke gleicher Art erinnern kann. Wahrscheinlicher ist, daß Leopold Mozart sich erst durch die Violinsoli wieder an die älteren Soli für Violoncello, Gambe und Flöte von 1766 erinnern konnte.
Die Unvollständigkeit der Besetzungsangaben dieses Verzeichnis und viel mehr noch das Fehlen einer Besetzungsangabe im Autograph bestärken die Vermutung, es handle sich hierbei um zwei Sonaten, die auch auf anderen Melodieinstrumenten (z.B. der Flöte oder Oboe) gespielt werden können. Hinzu kommt, daß ihre Melodiestimme abgesehen von einigen Doppelgriffen und einigen sehr tief liegenden Noten, die sich geschickt umgehen lassen, musikalisch ganz und gar nicht auf ein Streichinstrument, nämlich die Violine, festgelegt ist.17

Erich Valentin schreibt über das Autograph in der Neuen Zeitschrift für Musik 1956, es sei „vor etwa drei Jahrzehnten“ aufgetaucht. Das Autograph wurde 1925 durch das Buch- und Kunstantiquariat V.A. Heck in Wien zum Verkauf(18) angeboten. Die Tatsache, daß diese Sonaten bis zu diesem Zeitpunkt als unbekannt galten, konnte damals zu kommerziellen Zwecken genutzt werden. Der Verbleib dieses Autographs ist, nachdem es Karl Geigy-Hagenbach am 16. Dezember 1925 angekauft(19) hatte, im Köchelverzeichnis (6.Auflage) ausreichend dokumentiert. Es sei allerding ergänzt, daß es sich heute (seit 1965) im Besitz der Bayerischen Staatsbibliothek in München befindet.
Der Begriff „unbekannt“ ist diesem Zusammenhang allerdings mißverständlich. Auch wenn diese Sonaten weder Köchel noch der Phalanx der großen Mozart-Biographen Jahn, Abert, Wyzewa und Saint-Foix bekannt waren, so sind sie doch immer in treuen Händen gewesen, wie sich dank eines heute dem Autographen beigelegten Briefs rekonstruieren läßt. Darin schreibt V.A. Heck an Geigy-Hagenbach(20) : „Es stammt aus der Sammlung des bekannten Mozartforschers Hofrat Prof. Dr. Ferd. Bischof, Graz...“
Ferdinand Bischoff (1826-1915) besaß seiner Zeit eine umfangreiche Sammlung von Autographen, Handschriften und Drucken.(21) Unter diesen befand sich auch das Stammbuch W.A. Mozart d.J. (auch bekannt als Franz Xaver Mozart), das er sicherlich von Julie Baroni-Cavalcabò(22) (1813-1887) erhielt. Ihre Mutter Josephine Baroni-Cavalcabò (1786-1860) wiederum war 1844 Alleinerbin von Franz Xaver Mozart(23). Bischoff hat einige Autographe Mozarts auf diesem Wege erwerben können. Das Autograph ist also nie überraschend aufgetaucht, doch wurde diesem Jugendwerk nie viel Interesse entgegengebracht.

Die verschiedenen Soli in der Art der Sonaten KV 46d und 46e bilden den Ausgangspunkt für Mozarts Entwicklung auf dem Gebiet des Duos. Das Duo für Fagott und Violoncello in B-Dur KV 292 (196c) nimmt Abschied von dem suitenartigen Charakter der Allegro-Sätze und ist dreisätzig. In den Duos für Violine und Viola KV 423 und 424 kommt der Viola nicht nur eine unterstützende Aufgabe zu, sondern sie löst sich endgültig von der Rolle des Basso continuo und konkurriert mit der Violine.


1 vgl. Mozart, Briefe und Aufzeichnungen, Gesamtausgabe herausgegeben von der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg, gesammelt und erläutert von W.A. Bauer und O.E. Deutsch - im folgenden wird diese Quelle nur als Bauer-Deutsch zitiert -, Nr. 144. „Verzeichnis alles desjenigen, was dieser 12jährige Knabe seit seinem 7ten Jahre componiert, und in originali kann aufgezeiget werden“

2 vgl. Heinrich Christoph Koch, Musikalisches Lexikon (Frankfurt am Main 1802), Spalte 1410

3 vgl. Bauer-Deutsch, zu Nr. 144

4 vgl. Die Musik in Geschichte und Gegenwart (Kassel, 1960), Spalte 1837 f. Maximilian III. Joseph gilt als beachtenswerter Gönner der Musik. Mozarts „La finta giardiniera“ gelangte vor dem Münchner Hof zur Erstaufführung.

5 vgl. Bauer-Deutsch, Nr. 1212

6 Der Einfachheithalber erlaube ich mir in diesem Text, Personen der Familie Mozart beim Vornamen zunennen.

7 recte: Prinz Ludwig Eugen von Württemberg

8 vgl. Bauer-Deutsch, Nr.112

9 Die Nummern in eckiger Klammer folgen der Numerierung in E.H. Müller von Asow, Wolfgang Amadeus Mozart, Verzeichnis aller meiner Werke, und Leopold Mozart, Verzeichnis der Jugendwerke W.A. Mozarts, (Wien 1956). Alle anderen Zitate dieser Quelle folgend Bauer-Deutsch, Nr. 144

10 vgl. Faksimile in K.F. Müller, Werkverzeichnis für Wolfgang Amadeus Mozart (1768), Salzburg 1955

11 vgl. KV (6.Auflage)

12 Die darauf genannte kleinere Messe ist sicherlich die „Mißa brevis/di Wolfgang Mozart/1768 in Wien“ KV 49 (47d), das Offertorium (KV 47b) gilt als verschollen.

13 vgl. Bauer-Deutsch, Nr. 135

14 Bei der Datierung ist man heute leider z.T. auf die im Manuskript von fremder Hand ergänzten Jahreszahlen angewiesen. vgl. Bauer-Deutsch, zu 144.

15 datiert im Autograph 16. Jänner 1768

16 vgl. Köchelverzeichnis (6.Auflage) S.34

17 Die Sonaten KV 10-15 mögen hier als extremes Beispiel dienen. Die Violinstimme dieser sechs frühesten Sonaten ist im Original derart gegen die Flöte geschrieben, daß kein Flötist jemals auf den Gedanken gekommen wäre, diese Sonaten auf der Flöte zu spielen, wenn nicht ausdrücklich im Erstdruck „qui peuvent se jouer l‘accompagnement avec de Violon ou Flaute Traversiere“ stände. Nur mit tiefgreifenden Veränderungen ist dieses Werk für Flöte einigermaßen sinnvoll spielbar.

18 vgl. Katalog V.A. Heck XXVI, Nr. 89, vom 9. Dezember 1925

19 Ich stütze mich hier auf eine mündliche Angabe des Buch- und Kunstantiquariats V.A. Heck

20 Mus.ms. 6566- Beilage, datiert 10. Dezember 1925

21 vgl. Mozart Jahrbuch 1965/66, S. 15 ff. (Mozartiana im Musikaliennachlaß von Ferdinand Bischoff, von Hellmut Federhofer)

22 vgl. Suppan, Steirisches Musiklexikon, Artikel über Baroni-Cavalcabó

23 Wohlmöglich hat F.X. Mozart diese Autograph 1829 von „Nannerl“ geerbt, vgl. W. Plath, Mozart-Schriften S. 353. Als 1860 Köchel die Sammlung der Josephine Baroni-Cavalcabó kurz vor ihrem Tod einsah, hat sich das Autograph von KV 46d/e nicht mehr darunterbefunden. vgl. Mozart Jahrbuch 1967, Walter Senn, Das Vermächtnis der Brüder Mozart an „Dommusikverein und Mozarteum“ in Salzburg.